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Cannabis für mein Pferd/ meinen Hund? 

 

 Diese Frage hat sich von Ihnen bestimmt schon jemand gestellt.

Doch was ist Cannabis eigentlich? Macht es mein Tier high? Ist es legal? Wobei kann es mein Tier unterstützen? Worauf muss ich beim Kauf und beim Gebrauch achten? Könnte es auch mir helfen?

Fragen über Fragen... Vielleicht kann dieser Beitrag etwas Licht ins Dunkel bringen und Ihnen eine Entscheidungshilfe sein.

Fangen wir ganz von vorne an.

In Asien gehört Cannabis seit Jahrtausenden zu den grundlegenden 50 Heilpflanzen bei der traditionellen chinesischen Medizin ( TCM). Es ist also heutzutage kein neuer Hype, sondern eine Wiederentdeckung uralter Alternativmedizin.

Man unterscheidet das berauschende Cannabis ( THC), was high macht, weil es hauptsächlich im Gehirn wirkt. Es ist mittlerweile mehr als bekannt, dass es zum Beispiel ein wunderbarer Morphinersatz ist und Krebszellen zerstören kann. Google liefert diesbezüglich hervorragende Erfahrungsberichte von Betroffenen oder Tierhaltern. Leider ist es bei uns nicht als Heilmittel zugelassen und somit bis auf Ausnahmefälle illegal.

Dann gibt es noch das legal zu erwerbende Cannabis, was höchstens einen THC Restgehalt von 0,2 mg haben darf. Die rund 80 Wirkstoffe, die sich ausschließlich in Cannabis befinden, werden Cannabinoide genannt. Sie interagieren mit unterschiedlichen Rezeptoren im Körper, die für verschiedene Prozesse verantwortlich sind.

Das zweithäufigste Cannabinoid ist CBD, das, im Gegensatz zu THC, nicht psycho-aktiv arbeitet. Die Wirkmechanismen beider Stoffe sind sehr unterschiedlich. Wir konzentrieren uns jetzt erstmal ausschließlich auf das Cannabis Öl mit dem darin enthaltenen CBD.

Was ist der Grund dafür, dass sich Cannabis Produkte weltweit wachsender Beliebtheit erfreuen?

ENDOCANNABINOID-SYSTEM lautet die Antwort!

Ein System, das jedes Säugetier in sich hat. Es ist nämlich Bestandteil des Nervensystems, ohne das nichts läuft. Es ist ein sehr komplexes System mit wenigen Kilo Gewicht, bestehend aus mehreren 100 Milliarden von Nervenzellen, die die Funktionen steuern. Für ein einzelnes Organ ist es unmöglich ohne Nervensystem zu funktionieren, weder Atmung, noch Verdauung, Herzschlag, Motorik, etc...

Und wie soll CBD nun wirken?

Auch diese Frage lässt sich leicht beantworten. Das Gehirn und der Körper sind von Nervenzellen durchzogen, die man Neuronen nennt und die durch Neurotransmitter miteinander verbunden sind. Diese Neurotransmitter bestehen aus Molekülen, die  Agonisten. Sie bewegen sich durch einen winzigen Zwischenraum, der als Synapse bezeichnet wird, von einem Neuron zum nächsten. Diese fleißigen Agonisten koppeln sich an die neuronalen Rezeptoren an und lösen dadurch eine Kettenreaktion aus. Im Falle des Endocannabinoidsystems werden diese Rezeptoren CB1 und CB2 genannt.

CB1 Rezeptoren kommen hauptsächlich im Gehirn vor. Einige finden sich auch in der Lunge, der Leber und den Nieren.

CB2 Rezeptoren befinden sich im ganzen Körper.

Die Zahl der Cannabinoidrezeptoren im Gehirn ist höher als die aller anderen neuronalen Rezeptoren.

Man könnte es auch vereinfacht so ausdrücken: Agonisten sind die Schlüssel und die Rezeptoren sind die Schlösser.

Schlüssel ins Schloss = die Verbindung löst ein elektrische Signal aus, welches zur nächsten Zelle geleitet wird und erneut die Ausschüttung eines Botenstoffes bewirkt. NUR ein CBD-Schlüssel passt in diese Schloss - KEIN anderer!

CBD ist also eine Sonderform dieser Botenstoffe!

Durch das CBD werden die Botenstoffe der beiden Rezeptoren CB1 und CB2 in Aufgaben und Funktion unterstützt.

Das ist auch nötig, denn durch die Mangelerscheinungen der Botenstoffe im Nervensystem könnte die Gesundheit unliebsame Folgen erleiden.

Die Wirkung, Systeme nach Bedarf herunter oder hoch zu regulieren und die Balance der Einzelsysteme und deren Gesamtheit, also die Balance des Organismus herzustellen.... Das alles kann CBD

Dieses kleine Pflänzchen hat unglaubliche Fähigkeiten und sollte nicht unterschätzt werden.

Des weiteren ist Cannabis eine wahnsinnig tolle Ergänzung zur Ozontherapie, weil es die Fähigkeit der Erythrozyten Sauerstoff zu binden erhöht.

Durch die Zufuhr beider Komponenten arbeitet der Stoffwechsel wieder besser , weil ihm mehr Sauerstoff zur Verfügung steht, als durch die Atmung aufgenommen werden kann. Dadurch wird die Fließeigenschaft des Blutes verbessert und somit gelangen lebensnotwendige Wirkstoffe wieder bis in die letzten, feinsten Kapillare.

Ein paar Beispiele aus meiner Praxis:

Ein nervöses, geräuschempfindliches Pferd, 10 Jahre alt, ca. 750 kg, litt seit ca. 2 Jahren, trotz Ozonbehandlung und Inhalation, an immer wieder kehrendem Husten. Seit ca. 3 Monaten bekommt er 1x wöchentlich die Ozontherapie und 1x täglich 8 Tropfen 10%iges CBD Öl. Innerhalb 1 Woche trat eine deutliche Verbesserung ein. Mittlerweile ist der Husten Vergangenheit und als kleiner Bonus ist auch die unklare Lahmheit, verursacht durch einen alten Beckenbruch, verschwunden. Zudem ist das Pferd seit dieser Behandlung wesentlich entspannter geworden.

Pferd gesund - Besitzer und ich happy.

Ein Deutsch Kurzhaar Rüde, mittlerweile 12 Jahre alt, ca. 35 kg, hatte 11 jährig 2 Bandscheibenvorfälle und konnte phasenweise nicht laufen. Behandelt wurde er mit Ozoninjektionen in den betroffenen Bereichen und osteopathisch. Anfangs bekam er Vitalpilze und ein Pulver gegen Schmerzen, inzwischen nur noch 1x täglich 8 Tropfen CBD Öl 10%ig und läuft damit schmerzfrei.

Eine Schäferhündin, ca. 40 kg, 6 Jahre alt, hatte einen Tumor kurz unterm Knie. Nach vorne hin war er gut abgegrenzt vom unteren Gewebe, aber hinten zog er stellenweise in die Muskulatur. Mit einer anfangs täglichen Ozonbehandlung, dazu oral 10 %iges CBD Öl und Vitamin B17 haben wir es tatsächlich innerhalb einer Woche geschafft, dass sich das Gewebe verändert. Die Stellen, an denen der Tumor in die Tiefe wuchs, haben sich zurück gebildet, so dass er ohne Probleme operativ vom Tierarzt entfernt werden konnte.

Eine 10 jährige Mischlingshündin, ca. 30 kg, hat einen Tumor hinter dem Ellenbogen. Als wir mit der Behandlung angefangen haben, war er ca. 10 cm lang. Sie bekam anfangs auch täglich Ozon, dazu 10 %iges CBD Öl und ebenfalls Vitamin B17. Nach der ersten Woche war der Tumor schon ganz deutlich geschrumpft und das Gewebe war weicher geworden. Mittlerweile ist er nur noch etwas kirschgroß.

Leider haben viele unserer Haustiere unsere Zivilisationskrankheiten übernommen. Ob es sich nun um nicht artgerechte Ernährung handelt, Stress, übermässige Pflichtimpfungen, prophylaktische Wurmkuren obwohl kein Wurm da ist, schlechter Hufbeschlag, mangelhafte Ausrüstung, Auslastung usw..... Die Liste könnte endlos weiter geführt werden.

Picken wir nur mal das Beispiel Stress heraus. Wie auch bei uns Menschen schwächt Stress ( wie z.B. beim Transport egal ob Pferd oder Hund, Turniersport, auch bei Hunden ) das Immunsystem, Koliken, Magen-Darm Probleme, Head Shaking beim Pferd werden u.a. damit in Verbindung gebracht und Verspannungen entstehen. Nervenaufreibend und teilweise teuer für den Menschen. Jedoch nicht zu unterschätzen, was das alles mit dem Tier anstellt. Es entstehen zum Teil traumatische Erlebnisse!

Wie auch im Humanbereich, sollte das Tier IMMER ganzheitlich gesehen werden!

Wenn der Sattel beim Pferd schlecht sitzt oder beim Hund Geschirr oder Halsband, entstehen Schmerzen und das Tier leidet. Auf welche Weise auch immer....

Bei Pferden muss man beachten, dass sie das Öl als Pflanzenfresser anders verstoffwechseln als Hunde oder Menschen. Man sollte mit einer geringen Dosierung anfangen und langsam bis zur Enddosis steigern. Dabei immer auf die Reaktion des Tieres achten!  Die Menge und die Häufigkeit der Gaben richtet sich auch danach ob die Erkrankung akut oder chronisch ist. Bei längeren Beschwerdebildern dosiert man meist niedriger als im Akutfall, dafür gibt man das Öl über einen längeren Zeitraum oder präventiv dauerhaft weiter.

Der Einsatz von CBD Öl ersetzt nicht den Gang zum Tierarzt oder Tierheilpraktiker, es kann aber die Therapie hervorragend ergänzen!

Bei einer ganzheitlichen Betrachtung des Tieres kann CBD Öl unterstützend nicht nur einzelne Symptome bekämpfen, sondern den ganzen Körper wieder in Harmonie zurückführen.

Ich hoffe, ich konnte die am Anfang gestellten Fragen ausreichend beantworten und Ihnen das CBD Öl ein wenig näher bringen.